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Kempinski - Luxushotels mit urberliner Wurzeln
Es gibt Hotels die einen guten Namen haben, einen über Jahrzehnte gewachsenen guten Ruf, keinen auf Grund von kurzfristigen Werbeeinflüsterungen (Wer kennt schon alle Namen der neuen Hotelketten). Der Begriff Kempinski und Hotel, besser gesagt Luxushotel gehören zusammen.
Dabei wurde das Unternehmen in den sechziger Jahren des 19. Jahrhunderts als Wein- und Delikatessenhandlung in Raschkow bei Posen gegründet. Der Inhaber Berthold Kempinski zog 1872 nach Berlin, betrieb sehr erfolgreich eine Weinhandlung mit Probierstube, später ein Luxusrestaurant, verschiedene Delikatessengeschäfte und schließlich auch Hotels.
Nach dem zweiten Weltkrieg wurde das Hotel Kempinski von der Berliner Hotelbetriebs-Aktiengesellschaft aufgekauft und das Geschäft immer mehr erweitert. 1970 wurde die Firma in Kempinski Hotelbetriebs-AG umbenannt. Das Thema Wein und Delikatessen blieb der Firma also über die Jahre erhalten und spielt im Marktsegment Luxushotels eine wichtige Rolle.
Heute liegt der Schwerpunkt der Kempinski Hotelbetriebs-AG im Betrieben von Luxushotels, die sich im Besitz verschiedener Privatleute befinden. Die Hauptanteile an der AG hält das thailändische Königshaus.

Hotel Vier Jahreszeiten Kempinski München. Foto: Hans-Joachim Franzen
